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JOHN PRIMER “CALL ME JOHN PRIMER”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

John Primer - Call Me John Primer

The Blues Is Still Alive! Oft totgesagt und von Pessimisten zu Grabe getragen, ist es aber das Schönste für Genre-Fans, wenn sie das Gegenteil beweisen dürfen. Blues – die Musik, die (eigentlich) von allen geschätzt wird, mit der aber hierzulande trotzdem am wenigsten zu verdienen ist. Selbst in der Genre-Heimat, in der es ein brodelnde Szene von jungen Musikern und immer wieder neu entdeckten älteren Cracks gibt, ist die grosse Kohle nur drin für Koryphäen wie B. B. King oder neue aufstrebende Stars wie Derek Trucks oder Janiva Magness. Ab und zu steht dann plötzlich einer der „Old Hounddogs“, die vorher keine kannte, im Rampenlicht. JOHN PRIMER ist einer dieser Musiker, der 1991 im Alter von 46 Jahren sein Debut veröffentlicht hat und jetzt mit “Call Me John Primer” sein 13. Album vorlegt.

BLUES-ROCK

Für Fans von: Buddy Guy - Magic Slim - John Lee Hooker Jr.

USA

Die neue CD bietet 15 Stücke, die teils Klassiker („Shake Your Money Maker“), aber auch Eigenkompositionen aufweist. Die Musik ist nicht unbedingt spektakulär und bringt auch keine neuen Erkenntnisse, aber die Musiker strotzen vor Spielfreude (im Auftakt „Going Back Down South“ darf sich vor allem der Pianist austoben), es gibt Gitarrenlicks en masse, phätte Harmonika-Sounds und eine gute Rhythmus -Section (Drums & Bass), die vielseitig zwischen swingendem Walking Bass und funky Chicago-Blues-Grooves pendelt. PRIMER ist gut bei Stimme, erinnert etwas an John Lee Hooker Junior –  und lässt seine Slidegitarre wimmern & jaulen, wie es auch ein Elmore James nicht besser konnte. Lässt er sein Bottleneck weg, klingt er stilistisch wie der viel zu früh verstorbene Gitarrist Son Seals.

10 Studio-Titel gibt es, danach geht es weiter mit 4 erstklassigen „Live-Tracks“: „Give it up one more time for the mojo blues bland“ fordert er gleich am Anfang die Audience auf, nicht mit Applaus zu sparen und ab geht die Post mit einem „driving rocking blues“ im 6/8tel Shuffle. Interessant: Auch hier keine spektakuläre Virtuosität, aber Blues, der mitreisst, Spass macht und dem Genre-Fan ein erlesenes Fun-Erlebnis bietet. Die Junx um John Primer spielen authentisch, locker ungekünstelt und mit starken vibes. „Going To New York“ kommt mit gutem, quietschenden Harmonica-Solo -  Blues, bei dem jede(r) unweigerlich mitwippt. JOHN PRIMER ist in Bestform und er veranstaltet sogar einen „stinknormalen“ langsamen Blues-Boogie wie „I Called My Baby“ zur intensiven Headbanger-Gaudi. Nach drei Minuten komme ich mir vor wie einer der Wackel-Hunde, die sich in den 80er Jahren bei zahlreichen Autos auf der hinteren Ablage befanden. Am Ende nimmt der gute John seine akustische Gitarre ins Schlepptau und besucht das „Red House“ von Jimi Hendrix. Kein Thema, dass er auch diese Aufgabe mit der nötigen Ernsthaftigkeit bestens meistert. INFO: Bei den vier Live-Aufnahmen wurde JOHN PRIMER übrigens von der erstklassigen Mojo Blues Band aus Österreich begleitet: http://www.mojobluesband.com/de/index.htm

FAZIT: Eine der stärksten “Old School” Blues-Scheiben des Jahres! Beweis dafür, dass ein 65jähriger Blues-Crack „fresh“ klingen kann wie ein Youngster! John Primer in Rente? Noch lange nicht!

VÖ: 09.11.10

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.johnprimerblues.com/

TOURDATEN

 

 

 

 

 

 

 

 

Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Sammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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