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JOHNNY WINTER “STEP BACK”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Johnny Winter - Step Back

01.  Unchain My Heart
02.  Can’t Hold Out (feat. Ben Harper)
03.  Don’t Want No Woman (feat. Eric Clapton)
04.  Killing Floor (feat. Paul Nelson)
05.  Who Do You Love
06.  Okie Dokie Stomp (feat. Brian Setzer)
07.  Where Can You Be (feat. Billy Gibbons)
08.  Sweet Sixteen (feat. Joe Bonamassa)
09.  Death Letter
10.  My Babe (feat. Jason Ricci)
11.  Long Tall Sally (feat. Leslie West)
12.  Mojo Hand (feat. Joe Perry)
13.  Blue Monday (feat. Dr. John)

Label: Megaforce Records
Web: http://megaforcerecords.com/

BLUES

Für Fans von:  SRV - Tom Principato - Vargas Blues Band

USA (TEXAS)

Lange hat es nicht gedauert seit der Meldung, dass der US Blues Musiker JOHNNY WINTER gestorben ist bis zur Veröffentlichung des ersten posthumen Albums. Klar – die Plattenfirma will (und wird) ihren Reibach machen am Vermächtnis der Gitarrenlegende – den Fans ist es auch wurscht, man wird die CD kaufen, egal ob man sich über seine vorangegangenen Alben geärgert hat oder darüber begeistert gewesen ist. Kennt man ja von “Jimi Hendrix”, dessen Musik jahrzehntelang von Managern, Verwandten oder „Bekannten“ vermarktet worden ist. Beide hatten übrigens das Kultfestival „Woodstock“ geprägt mit ihrer Musik, wenn auch nur „Hendrix“ der anfängliche Ruhm zu Teil wurde und die „Winter“-Sachen erst viele (gefühlte 1000) Jahre später an den Mann & die Frau gebracht waren. Wobei – gibt es überhaupt irgendwelche Frauen, die auf „Winter“ oder „Hendrix“ stehen? Ich habe bislang keine kennengelernt. Ich schweife vom Thema ab, aber eine „Johnny-Winter-Album“-Besprechung ähnelt halt nun mal eher einer Stammtischdiskussion und da kommt man schnell ins Schwafeln.

13 „neue“ Songs gibt es – 10 davon sind ambitionierte Duette mit anderen vom Musiker selbst wohlgeschätzten Genre-Kollegen. In „Unchain My Heart“ steht Johnny zunächst selbst am Mikrofon – zuerst habe ich gedacht, es sei eine neue Aufnahme vom heiseren “Joe Cocker”. Der Song ist okay. Auch „Can’t Hold Out“ (mit BEN HARPER) ist nicht schlecht, aber früher zu seinen Bestzeiten hätte der Texaner mit diesem Stück ein Donnerwetter auf die Menschheit losgelassen. Spontan fällt mir vergleichsweise eine erdige, fetzigere Version vom auch bereits verstorbenen „Son Seals“ ein, mit dem er aber jetzt zusammen im Blueshimmel abrocken darf. ERIC CLAPTON lebt noch und bestritt mit dem „Albino“-Gitarristen  „Don’t Want No Woman“ – routiniert gespielt, aber auch okay – das Feuer früherer Aufnahmen fehlt jedoch klar, wie es in den letzten Jahren auch der Fall bei seinen Live Konzerten gewesen ist. „Dudel Dröhn Dudel Schrammel“ Hoch Zwei!

Das Niveau steigt mit dem „Killing Floor“ – groovy – funky –tolles Mundharmonikaspiel von Frank "King Bee" Latorre – erinnert irgendwo an Songs von „John Mayall“ – hier gibt es auch das erste starke Gitarrensolo – auch gut: Die „Bo Diddley“-Nummer „Who Do You Love“ - Meredith Dimenna steht für die Backing Vocals am Mikro – geil: Der instrumentale Rock’n’Roller „Okie Dokie Stomp“ – so kennen wir JW noch von seiner herausragenden 1986er Scheibe „Serious Business“ – fehlt nur noch BRIAN SETZER und genau der sorgt dann hier mit altbekannter Rockabilly Power für ein weiteres Highlight des Albums!

„Where Can You Be“ wird durch den Beitrag (und selbstredend das Solo) von „ZZ Top“-Chef BILLY GIBBONS aufgewertet und hört sich auch eher nach einem Stück des texanischen Trios an – ist aber egal, solange es im Bundesstaat bleibt. JOE BONAMASSA bekommt im 7 ½ minütigen „Sweet Sixteen“ genügend Zeit, sich ausufernd auszutoben. Eine Einlage für „Acoustic Blues“ Fans gibt es auch mit dem „Death Letter“ – JW am Dobro mit leichten Verspielern und Rhythmusfehlern – wen juckt’s?

Long Tall Sally“ hat JW schon mal auf seinem ersten 71er Live Album zum Besten gegeben – hier gibt es eine geile Session mit einer weiteren Gitarrenlegende: LESLIE WEST war in den 70er Jahren der 6seitige Aufsichtsratvorsitzende der Gruppe „Mountain“ gewesen (unvergessen die „Mississippi Queen“ dieser Band – die alten „Hounddogs“  erinnern sich natürlich genüsslich, stimmt’s, Daddy?). JOE PERRY und JW – hatten wir - glaube ich auch noch nicht. Interessante Zusammensetzung, aber wo war da eigentlich Steven Tyler? Hätte man auch noch einladen können, gekommen wäre der bestimmt auch, wieder mal Zoff bei „Aerosmith“? Der finale Gast (und Pianist) DR. JOHN versorgt den Klassiker „Blue Monday“ mit gutgelaunten New Orleans Vibes.

FAZIT: Ich besitze „alle“ JOHNNY WINTER Alben, angefangen bei den 68er Studio Aufnahmen über obskure Sampler-Editionen niederländischer Vertriebslabel bis zu allen Live Scheiben, die ich vom texanischen Musiker ergattern konnte – insgesamt dürften das mittlerweile so um die 200 sein, „Step Back“ ordne ich irgendwo in der Mitte ein – es gibt gute Songs, die ich gerne wieder höre und ein paar, die in die Kategorie “angehört, und gut damit, Hauptsache ich habe die im Regal“ gehören. Vinyl gibt es ebenfalls, allerdings bei einigen Shops „schweineteuer“ (amazon für ca 29 Euro, jpc immerhin „nur“ 21 Euro). JW spielt seine Soli routiniert herunter, ohne wie früher zu glänzen, aber die besten Zeiten hatte er schon viele Jahre hinter sich, auch wenn das 2011er „Roots“ ein richtig feines Album gewesen ist, aber das hat er wohl eher seinem ständigen Schatten Paul Nelson zu verdanken, von dem er in den letzten Jahren „bemuttert“ worden war. Rein in die Sammlung mit dem Teil und gut damit!

VÖ: 02.09.14

Verfügbar: CD & Vinyl & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://johnnywinter.net/  &  http://www.johnnywinter.com/about/

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Sammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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