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Miller Anderson “Collectors Premium: Bluesheart / Chameleon” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Tracklisting ”Bluesheart” (2007):

01.  High Tide And High Water
02.  Fallin’ Back Into Blue
03.  Little Man Dancing
04.  Help Me
05.  House Of The Rising Sun
06.  Runnin’ Blues
07.  Smokestack Lightnin / Wang Dang Doodle
08.  Sending Me Angels
09.  Houston (Scotland)
10.  Vigilante Man / Crossroads
11.  Jon Lord Blues Project: Houston (Live)
12.  Little Man Dancing (Solo Acoustic Live)

Tracklisting “Chameleon” (2008):

01.  City Blues
02.  By The Light
03.  Bad Mouth Mama
04.  Fog On The Highway
05.  Little Brother
06.  Me And My Woman
07.  Rich Man, Poor Man
08.  Eye On The Prize
09.  The Dreamer
10.  Sing Your Song
11.  Nothing Is Any Fun (unreleased Demo)
12.  Late At Night (unreleased Demo)

BLUES ROCK

Für Fans von:  Eric Clapton - Delbert McClinton - Roy Buchanan

ENGLAND

Manchmal muss ich mich schon sehr über die Technik wundern, die auch – wie halt die Menschen auch – sehr wankelmütig ist. Im einem Player wird eine Laufzeit von 66 Minuten und 54 Sekunden angezeigt, im nächsten steht dann plötzlich wieder 66:53 im Display. Aber egal – während ich mich mal wieder wundere (hatte die Katja Ebstein doch irgendwo recht ) – erfüllen starke Vibes die gute Stube – MILLER ANDERSON ist ein Blues Gitarrist, der sich schon seit mehreren Jahren einer stetig wachsenden Fangemeinde erfreut. Der Mann hat natürlich schon ein paar tolle Schoko-Alben veröffentlicht, seit kurzem gibt es sogar noch eine äußerst deliziöse „Pralinenschachtel“ von MIG Music in Form eines Doppel-Albums, das die beiden 2007 und 2008 veröffentlichten Alben „Bluesheart“ und „Chameleon“ beinhaltet, ergänzt um 4 Bonus Tracks.

Wer auf die Musik von Gallagher, Principato, Vaughan, Trower, Marino und was weiß ich steht, wird jedenfalls begeistert sein vom hier Dargebotenen. Angefangen beim blues-funk-groovigen „High Tide And High Water“, eine von 14 starken Eigenkomposition über die Klassiker „House Of The Rising Sun“ und „Crossroads“ bis hin zum Extra Track „Houston (Scotland)“, den der Musiker gemeinsam mit dem „Jon Lord Blues Projekt“ aufgenommen hatte und der bis dato in dieser Live Version auch nur auf dem Projekt-Album verfügbar war.

Highlights sind neben dem Auftakt der sumpfige Delta-Blues-Rocker „Fallin‘ Back Into The Blue“ mit vibrierenden „CCR-Run-Through-The-Jungle“-Gitarren und der vom Chef selbst gespielten phantastisch klingenden Mundharmonika. „Little Man Dancing“ mit zackigen Wah-Wah-Stakkatos und federnden „Hendrix“-Licks, bei denen Miller seine gesamte Blues-Trick-Kiste (Pull-Offs, Hammer-Ons, Bendings, Vibrato) aus dem Handgelenk packt. Knackig & erfrischend: Der schnelle (176 bpm) Rock’n’Roller „Houston (Scotland)“. Mit nicht ganz so viel Tempo (165 bpm) ist die Live-Version mit dem Jon Lord Blues Project unterwegs und der zweite Bonus Track ist eine erstklassige live gespielte „Solo Acoustic Version“ von „Little Man Dancing“, die zeigt, dass MA sogar nicht einmal unbedingt eine Band hinter sich brauchen würde.

Wen’s interessiert: Die Vinyl LP ist damals auch als auf 750 limitierte dunkelblaue Pressung veröffentlicht worden, da allerdings nur ohne die auf der CD befindlichen Cover Version des „Sonny Boy Williamson”- Klassikers „Help Me“ und auch ohne die 2-Stück-Kombi „Vigilante Man / Crossroads“.

Mit phätter Slidegitarre geht’s hinein in das „Chameleon“ und wie das Viech seine Farbe ändert, genauso abwechslungsreich war ist das ein Jahr später auf den Markt gekommene Nachfolger-Album gewesen. Die Besetzung war – bis auf Drummer Paul Burgess – eine andere – hier spielten Kris Gray am Bass und Frank Tischer an den Tasten. Aufgenommen wurde – man höre & staune – im hessischen Fulda und wieder darf sich der Musikfan über einen richtig satten Mix und eine starke transparente & ausgewogene HiFi-Produktion freuen. Die Instrumente klingen, als ob die Band direkt vor einem steht. „By The Light“ ist feinster Gospel-Blues,  „Bad Mouth Mama“ geht southern-rockig nach vorne, „Fog On The Highway“ ist ein Slow Blues in der Tradition von „B.B.“ oder „Albert“ oder „Freddie“ (alles Kings, ha, ha!), aber auch hier wird nicht einfach routiniert heruntergeschrubbt, wie es viele tun, sondern besonders in den Turnarounds ist die virtuose Spielfreudigkeit in jeder Note zementiert.

Auch den „Boss“ hat der Miller Anderson drauf, der „Little Brother“ ist ein schöner „Heartland“-Rocker und würde sich zwischen den altbekannten „Springsteen“-Songs wohl fühlen. Ob der gut klingende „Dulcimer“ selbst vom Chef gespielt wurde oder ob er der Tastatur von Frank Tischer entlockt wird, vermag ich nicht 100%ig  zu bestätigen. Für die Fans des Chicago-Blues gibt’s „Me And My Woman“ und mit „Rich Man, Poor Man“ guckt sogar der Bruder des „Rory-Gallagher-Out-On-A-Western-Plane“-Klassikers kurz mal um die Ecke, geil! Den souligen „Otis“ (Redding) holt er raus in „Sing Your Song“. Am Ende gibt es zwei intime Einblicke in das (gar nicht mal so schlecht klingende) Übungsraumszenario der Band mit zwei bisher unveröffentlichten Demo-Versionen.

VÖ: 29.07.16

Verfügbar: 2-CD-Collector’s Edition & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des veröffentlichenden Labels: http://www.mig-music.de/en/releases/miller-anderson-8/

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Sammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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