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The Reverend Peyton’s Big Damn Band “Between The Ditches”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Reverend Peytons Big Damn Band - Between

TITELVERZEICHNIS:

1.  Devils Look Like Angels  VIDEOCLIP
2.  Something For Nothing
3.  We’ll Get Through
4.  Big Blue Chevy ‘72
5.  Shut The Screen
6.  Shake ‘Em Off Like Fleas
7.  Easy Come Easy Go
8.  I Don’t Know
9.  I Don’t Grind It Down
10. The Money Goes
11. Move Along Mister
12. Between The Ditches
13. Brokedown Everywhere
14. Brown Country Bound

Label: Side One Dummy Records

COUNTRY BLUES ROCK

Für Fans von: John Lee Hooker - Bo Diddley - Hounddog Taylor

USA

Meine Lieblingsfamilie aus den USA macht wieder einmal von sich reden. Nein, es handelt sich natürlich nicht um die „Waltons“ und auch nicht um die „Cartwrights“ von der Ponderosa, sondern um die kleinste (an Zentimetern gemessen) und gleichzeitig qualitativ grösste (was die Musik betrifft) Blues Family der Vereinigten Staaten. Ladies’n’Gentlemen: The Real Dr. Music proudly presents mit “Music Matters” den Vertrieb in Deutschland für THE REVEND PEYTON’S BIG DAMN (FAMILY) BAND! „Between The Ditches“ heisst das mittlerweile fünfte Album des Trios, in dem Chef & Daddy THE REVEREND seiner Gitarre gutturale/erdige/authentische Bluestöne entlockt, seine sympathische Frau BREEZY treibt es – wie es sich für eine ordentliche Blues-Ehefrau auch gehört - mit dem Waschbrett und der 2009 zum Trio gestossene AARON PRESINGER (hat Brüderchen Jayme Peyton ersetzt) verbindet die treibenden Grooves der Beiden mit dem Schlagzeug und allerlei perkussiven Spässen.

Als ich die Band zum ersten Mal vor rund 5 Jahren gehört habe, bin ich fast vom Hocker gefallen vor Begeisterung. Blues dieser Art hatte ich vorher nur von “Hound Dog Taylor” oder “R. L. Burnside” gehört, weil sich die damals angesagte Elite der Blues Musiker nur daran versuchte, die erfolgreiche Musik von Robert Cray oder von Gary Moore zu klonen, heute passiert das Gleiche übrigens mit der Musik von “Joe Bonamassa”, aber das ist eine ganz andere Geschichte, die hier nicht her gehört.

Devils Look Like Angels“ ist der Auftakt zu der 48minütigen Predigt, die den Zuhörer inmitten in die Wälder von Indiana und in die Bayous von Louisiana hineinträgt. Der Song hört sich an, als ob John Lee Hooker persönlich aus seiner Gruft auf die Erde herab gestiegen ist, um den Takt zum Jump’n’Bump Drive zu stampfen. Der Reverend erzählt Anekdoten aus seinem bewegten Leben („Selling Water Drinking Wine - You Can’t Trust Everyone All The Time“), zieht das Tempo an im Slidegitarren-Boogie „Something For Nothing“ und mit den Background Vocals meldet sich zum ersten Mal Wifey Breezy “zu Wort”. „Well Get Through“: Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Setz Dich in ein Kanu und lass Dich vom rootsbluesigen Flow hinein in die “krokodiligen” Sümpfe treiben. Wenn es den Begriff „Cajun-Boogie-Punk-Ballade“ noch nicht gegeben hat, dann habe ich ihn jetzt erfunden!

Wer sich ab & an eine Prise mit authentischer Indianermusik reinzieht, wird sofort hören, dass der „Big Blue Chevy 72“ auf der Grundidee tribaler Stammesrhythmen herumreitet. Zeit, ein begeistertes „Heya Hey!“ anzustimmen, bleibt aber nicht, weil nach 3:47 Minuten der nexte Knaller aus den Lautsprechern hämmert: ”Shut The Screen“ bringt  heftigen Boogie-Punk mit brüllenden Gitarrenlicks, wie ich sie sonst nur vom Sumpfmusiker John Fogerty kenne. Eine Kostprobe seiner Fingerpicking-Fertigkeiten gibt der Reverend im Blue(s)grass-Folkie „Don’t Grind It Down“ und hier hat er sich zur Abwechslung einmal eine Mandoline „umgeschnallt“. Sogar „Johnny Cash“-Fans bekommen ihr Fett ab mit dem „Boom-Tschk-Tschk-Tschk“ Drive im hardbluesigen „Brokedown Everywhere“. Ebenfalls nicht vergessen werden darf der Mundharmonika-Blues-Punk-Stomper „The Money Goes“, einer der besten Tracks des superben Albums: Wer bei diesem Stück nicht auf den Tisch springt, sich sein nächstes Bier entkapselt und dann lauthals zum Text im 8seitigen Booklet mit grölt, ist entweder taubstumm, langweilig oder einfach doof.

FAZIT: Authentischer Country Roots Rock Blues wie er gar nicht authentischer sein kann im Jahr 2012. Als der Lord John Lee Hooker zu sich geholt hat, hatte er ein Einsehen mit der Welt und gab der Menschheit einen Prediger namens Reverend Peyton, damit das musikalische Gleichgewicht auf Erden wieder hergestellt wurde. Aber weil er dem Teufel, der die Menschen immer öfter zum hemmungslosen Tanzen verführte, ein Schnippchen schlagen wollte, hauchte er der Musik eine radikale Prise Mojo-Punk ein, die Tänzer veranlasste, dem Satan zu entsagen und im Gegenzug den göttlichen Botschaften von Reverend Peyton zu lauschen. Wundervoll: Dieses grossartige Werk gibt es auch als Vinyl-LP! Auf der Myspace-Seite (Link unten!) gibt es übrigens 5 Songs aus dem 2011er Vorgänger Album!

VÖ: 07.08.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.bigdamnband.com/ 

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Sammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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